DIÖZESANVERBAND BERLIN

Reise nach Hamburg

Bildungs- und Begegnungsreise nach Hamburg

Die jährliche Reise der kfd im Erzbistum Berlin führt im Jahr 2016 vom 24. bis 29. April nach Hamburg.

Schietwetter, wie der Hamburger sagt, war noch untertrieben. Wasser gibt es in Hamburg ja in jeder Menge, meistens in Form von Elbwasser, das sich brav in seinem Bett tummelt. Aber wir haben in den fünf Tagen unseres Besuches auch das Wasser von ober erwischt. In ganz großer Menge und auch in Form von Eiskristallen.

Dieses Missgeschick konnte Ablauf und Erfolg der Reise nicht trüben. Vom Quartier des St-Ansgar-Hauses in Nähe der Außenalster chauffierte uns unser Busfahrer täglich zu den Sehenswürdigkeiten, enge Straße und ständig rote Ampeln mit großer Umsicht meisternd. Eine große Stadtrundfahrt führte durch das noble Hamburg an Binnen- und Außenalster, ein Rundgang durch die Altstadt mit Rathaus und St.-Petri-Kirche, bei Blitz und Donner konnten wir den Hafen in seinen vielen Facetten kennenlernen, in einem Speicherhaus konnten wir in Rösterei Kaffee und Kuchen genießen, nette Zollbeamte erklärten uns das Katz- und Mausspiel zwischen Schmugglern und der Polizei im Deutschen Zollmuseum, am Rande der neuen Hafencity lernten wir die Arbeit des Ökumenische Forum Hafencity kennen.

Gleich neben unserem Quartier steht der St.-Marien-Dom, der natürlich ausgiebig angeschaut wurde. Er ist die einzige Hamburger Kirche mit zwei Türmen.

Natürlich durfte ein Ausflug ins Alte Land nicht fehlen. Stadtführer in Tracht erklärten uns die Geschichte des Alten Landes und die kleine Stadt Stade mit ihrer ehrwürdigen Innenstadt. Den Abschluss bildete die Besichtigung einer Apfelplantage. Die Erklärungen zu den Schwierigkeiten, im regulierungswütigen EU-Gespinst mit Äpfeln Geld zu verdienen, ließen uns noch mehr frieren, als es die niedrigen Temperaturen schon taten. Bei Kaffee und Apfelkuchen konnten wir uns dann wieder aufwärmen.

Die Heimfahrt begann mit einem Unfall. Eine Frau stürzte auf einer Treppe, zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Wir ließen sie ungern zurück. Auf der Heimfahrt machten wir noch einen kurzen Abstecher im restaurierten Schloss Ludwigsburg. Hier verwöhnte uns die Sonne und entschädigte uns etwas für das schlechte Wetter.

Berlin, 24. Mai 2016

Rosemarie Rietz

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