DIÖZESANVERBAND BERLIN

Pilgern in Zehdenick

Die einmalige Umgebung der Stadt Zehdenick an der Havel mit ihren über 50 so genannten Tonstichen lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein. So machten sich 10 Frauen aus Berlin kommend am Samstagmorgen, 28.08.2021, wandernd, betend und nachdenkend auf den Weg durch diese wunderschöne Natur. Sie dankten Gott für die Schönheit seiner Schöpfung: für Wiesen, Felder, Wald und Gewässer. Sie genossen die Natur. Gleichzeitig machten sie sich während des Weges Gedanken wie der Fortbestand der Natur geschützt werden kann, denn die Katastrophenmeldungen fordern zu einem Umdenken heraus. Die Wanderung stand unter dem Thema Wasser. An verschiedenen Stationen gab es Informationen zum Klimawandel und die daraus resultierenden Auswirkungen für unser zukünftiges Leben: Wassermangel, Hitzewellen, Sturmfluten, Ernteausfälle und, und. Diese Impulse waren Anregungen für die Gespräche auf der Wegstrecke. Einerseits die schönen Erinnerungen: der Urlaub am Meer, die Erholung am Wasser, das erfrischende Bad. Anderseits die Überlegungen, was jede von uns ganz konkret tun kann, um die Schöpfung zu bewahren. Die Wanderung endete in der Klosterrunie in Zedenick mit einer Abschlussandacht. Wir ließen den Tag Revue passieren und besannen uns auf Gott, die Quelle unseres Lebens.

Wir beteten gemeinsam das Credo für die Erde von Dorothee Sölle:

Credo für die Erde

Ich glaube an Gottes gute Schöpfung, die Erde.

Sie ist heilig, gestern, heute und morgen.

Taste sie nicht an,sie gehört nicht dir und keinem Konzern

.Wir besitzen sie nicht wie ein Ding,das man kauft, benutzt und wegwirft.

Sie gehört einem anderen.

Was könnten wir von Gott wissen ohne sie, unsere Mutter.

Wie könnten wir von Gott reden ohne die Blumen die Gott loben,

ohne den Wind und das Wasser die im Rauschen von ihm erzählen.

Wie könnten wir Gott lieben,

ohne von unserer Mutter das Hüten zu lernen und das Bewahren?

Ich glaube an Gottes gute Schöpfung, die Erde, sie ist heilig.

Sie ist für alle da, nicht nur für die Reichen.

Jedes einzelne Blatt ist heilig, das Meer und das Land,

das Licht und die Finsternis, das Geborenwerden und das Sterben.

Alle singen das Lied der Erde.

Lasst uns nicht einen Tag leben und sie vergessen.

Wir wollen ihren Rhythmus bewahren und ihr Glück leuchten lassen

sie beschützen vor Habsucht und Herrschsucht.

Weil sie heilig ist, können wir suchtfrei werden

Weil sie heilig ist, lernen wir das heilen

Ich glaube an Gottes gute Schöpfung die Erde.

Sie ist heilig, gestern, heute und morgen.

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