DIÖZESANVERBAND BERLIN

adventliches Beisammensein

An festlich gedeckte und adventlich geschmückte Tische nahmen über 36 Frauen Platz, die am 03. Dezember zum adventlichen Besinnungsnachmittag gekommen waren. Bei Kaffee und Weihnachtsgebäck kamen sie untereinander schnell ins Gespräch. Auch die „Neuen“, die zum ersten Mal dabei waren fühlten sich nach kurzer Zeit wohl und angenommen, als wäre die Zeit erfüllt von Vorfreude und Erwartung. In der besinnlichen Stunde, die unter dem Thema stand „Nun ist die Zeit der kleinen Schritte – auf der Suche nach dem göttlichen Kind“ gingen wir der Frage nach, ob und wie uns eine besinnliche Adventszeit wirklich gelingen kann, denn in der Realität sieht diese Zeit doch ganz anders aus. Sie ist geprägt von Geschäftigkeit und Hektik. Da werden Plätzchen gebacken, Konzerte besucht, Geschenke besorgt, gebastelt, Weihnachtskarten geschrieben, Besuche gemacht und so weiter. Wenn wir Gott nicht den Weg zu uns verbauen wollen, dann müssen wir werden wie die Kinder. Gott stellt das Kind in den Mittelpunkt. Was können wir von Kindern lernen? Z.B., dass Kinder ganz im hier und jetzt leben und nicht in Hektik oder nach der Uhr. Besonders im Spiel sind sie ganz entspannt und vollkommen im Augenblick. Oder Kinder können bedingungslos vertrauen, weil sie auf Geborgenheit und Liebe angewiesen sind. Auch wir können in der Adventszeit den Versuch wagen, an der Hand Gottes zu gehen und ihm unsere Sorgen anvertrauen. Und wir können den Mut aufbringen mit kleinen Schritten ans Ziel zu kommen, ohne Hast und Eile, ohne Anspruch auf Perfektion und Leistungsdenken. Mit Tüchern haben wir einen Weg zum Jesuskind in der Krippe gelegt und auf Füßen aus Papier unsere Impulse und Vorsätze für eine erfüllte Adventszeit notiert und auf den Weg gebracht. Diesen Weg haben wir mit Teelichtern und Tanne geschmückt und sind bestärkt in die Adventszeit gegangen und mit der Hoffnung, dass Gott als Kind bei uns ankommt.

Angelika Streich

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