DIÖZESANVERBAND BERLIN

Frauenwallfahrt nach Helfta

Am Samstag, den 16. Juni trafen sich bei sommerlichen Temperaturen 46 Frauen am ZOB, um mit dem Bus zur Frauenwallfahrt nach Helfta, zu fahren. Sie waren bester Laune und dankbar für die besinnliche Einstimmung während der Fahrt auf das Thema: „Sei wählerisch. Du entscheidest.“ Pünktlich trafen sie auf dem schönen Klostergelände der Zisterzienserinnen ein. Ein neues Vorbereitungsteam hat die Wahlfahrt „Frauensommer“ genannt und umgestaltet. Die Wallfahrt begann diesmal mit einer kurzen Morgenandacht und einem Vortrag zum Thema „Gib mir Kraft für das, was ich tue. - Von wählerischen Frauen aus der Bibel.“ Anhand von vier Schritten und zwar Abwägen, Planen, Ausführen und Bewerten, machte die Referentin, Dr. Agnes Wuckelt, die Entscheidungsfindung der Frauen der Bibel Hanna, Judith und Damaris, deutlich. „Wählerisch zu sein und sich zu entscheiden, ist keine leichte Sache“, sagte sie. Das galt für diese drei Frauen und gilt für uns. „Gib mir Kraft für das, was ich tue“, hat Judith gebetet und kann auch für uns ein Stoßgebet vor Entscheidungen sein.

Nach der Mittagspause gab es für die Frauen unterschiedliche Angebote. Erstmals bestand die Möglichkeit, das Bogenschießen zu erproben oder an einer äthiopischen Kaffeezeremonie teilzunehmen. Weitere Angebote waren Trommeln, einem Podiumsgespräch beizuwohnen, bei dem die Gesprächsgäste von ihren Entscheidungen und Wahlmöglichkeiten berichteten oder in einem kleinen Kreis selbst über eigene Entscheidungen zu sprechen. Hier zeigte sich schon die Schwierigkeit, eine Entscheidung zu fällen, denn es gab noch weitere Angebote, z.B. an einem Improvisationstheater teilzunehmen, eine Klosterführung mitzumachen, sich Zeit für Stille zu nehmen oder durch das lebendige Labyrinth zu gehen, den Klosterladen zu besuchen oder die Zeit für persönliche Gespräche zu nutzen.

Der Tag endete mit einem Gottesdienst mit Bischof Gerhard Feige. In seiner Predigt betonte er, dass „Gott will, dass Frauen und Männer ihre eigene Person entfalten. Er hat mit jeder und jedem etwas vor“. Da, wo die Würde des Menschen in Gefahr ist, sollen wir uns engagieren. Gott braucht Menschen, die sich überall dort zu Wort melden, wo der Menschenliebe Gottes etwa zuwiderläuft, so der Bischof.

Bewegt und mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken traten wir die Heimreise an. Pünktlich und wohlerhalten verabschiedeten wir uns am ZOB.

Angelika Streich

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