DIÖZESANVERBAND BERLIN

Mittagsandacht auf der IGA

Es ist Sonntag und strahlender Sonnenschein. Das sind ideale Voraussetzungen für einen Tag auf der Internationalen Gartenschau (IGA). Und viele sind gekommen. Die Besucher verteilen sich auf dem großen Gelände, schlendern durch die Gärten der Welt, erfreuen sich an der Blumenpracht, bewundern die Wassergärten und verweilen dort, die gleichzeitig Abkühlung bieten. Kinder spielen auf dem Wasserspielplatz und klettern auf den Wal und sie erobern den Spiegelgarten. Auf den Wiesen findet ein umfangreiches Familienprogramm statt und Eisverkäufer bieten leckeres Eis an. Von verschiedenen Bühnen ertönt Musik oder Puppentheater ist zu sehen. Etwas abseits auf einer Wiese steht der Pavillon der Kulturen. Hier findet täglich um zwölf eine kurze Andacht statt, um in der Mitte des Tages einmal inne zu halten, dem Trubel zu entkommen und ruhig zu werden. An diesem Sonntag gestalten Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) die Andacht. Sie stand unter dem Thema: „So weit Himmel und Erde ist“ (ein Vers aus Psalm 148) Es ist das diesjährige Motto des ökumenischen Schöpfungstages, der jedes Jahr bundesweit am 01. September gefeiert wird. In diesem Jahr in Lübeck. Die Initiative kommt von der orthodoxen Kirche, die diesen Tag zu einem Tag des Gebetes für die Bewahrung der Schöpfung erklärt hat. Die IGA ist ein guter Ort, um Gott, den Schöpfer für die wunderbare Natur und für die Vielfalt und Schönheit des Lebens zu danken. Sie gilt es zu bewahren, gerade in Zeiten, wo die Natur aus den Fugen gerät. 15 Frauen und Männer folgten dem Klang der Klangschale und der Trompetenmusik und kamen in den Pavillon. Gemeinsam lobten wir Gott mit Liedern und Gebeten für die wunderbare Schöpfung, hielten Fürbitte und baten um den Segen für die Stadt Berlin.

Angelika Streich

In Anlehnung an Psalm 148:

Singt mit, alle Stimmen!

Alles, was ist, rühme unseren Gott.

Stimmt ein, singt mit,

ihr, die oben seid, in der Höhe!

Singt mit, ihr Engel,

das Heer der himmlischen Diener.

Singt mit, Sonne und Mond,

singt mit, ihr leuchtenden Sterne!

Singt mit, ihr Welten,

ihr unendlichen Räume im All!

Denn Gottes Werk seid ihr,

geschaffen von der gütigen Hand.

Stimmt ein, singt mit

hier auf der Erde.

Singt mit in der Tiefe des Meeres

und an den Wolken des Himmels.

Singt mit, Gewitter und Hagel,

singt mit, Schnee und Nebel.

Sing mit, du Sturmwind

der sein Wort ausrichtet.

Singt mit, ihr Berge und Hügel,

ihr Fruchtbäume und ihr Zedern,

ihr Feldtiere, ihr Tiere im Haus,

ihr Tiere der Erde, Ihr Vögel am Himmel.

Stimmt ein, singt mit, ihr Völker,

ihr Könige, ihr Richter der Erde.

Singt mit, Frau und Mann,

Greis und Kind.

Rühmt und lobpreiset euren Gott,

denn Gott allein ist würdig des Ruhmes.

So weit Himmel und Erde sind,

waltet Gottes Hoheit.

Singt mit allen euren Stimmen,

stimmt an den Lobpreis ihr Frauen und Männer,

ihr Kinder, große und kleine, ihr Völker der Erde. Halleluja!

(Quelle unbekannt)

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